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    Hauptseite » 2012 » Februar » 4 » Die Ukrainerinnen von «Femen» auf Schweiz-Tournee Heute gabs in Zürich Nackt-Krawall
    17:11
    Die Ukrainerinnen von «Femen» auf Schweiz-Tournee Heute gabs in Zürich Nackt-Krawall

    Die Polizei versucht die Frauen zu stoppen. Doch diese wehren sich mit Händen und Füssen. Eine Leserreporterin vor Ort beobachtete: «Die Polizei hat sehr gut reagiert. Sie hat die Frauen machen lassen und erst eingegriffen, als sie aggressiver wurden.» Die Frauen seien festgenommen worden. Nach dem Abklären von Personalien wurden sie wieder freigelassen, wie ein Polizeisprecher sagte.

    «Es ist sehr effektiv» http://ksy.ch/ 

    «Femen» ist eine Aktivistengruppe, die sich 2008 gebildet hat und seither vor allem für die Rechte der Frauen in der Ukraine kämpft. Internationale Bekanntheit erlangten sie, da sie meistens oben ohne für ihre Anliegen kämpfen.

    Inna Shevchenko, eine der Anführerinnen der Bewegung, sagte zu Blick.ch: «Wenn uns die Leute heute sehen, reden sie darüber, gegen was wir protestieren.»

    Es sei ein guter Weg, um Leute aufzurütteln und auf die eigenen Anliegen aufmerksam zu machen. «Du weckst sie auf, du zeigst ihnen, dass hier gerade etwas passiert, dass gerade Leute gegen etwas protestieren. Es ist sehr effektiv.» (gtq)

    Mit nacktem Protest sorgte «Femen» bereits beim WEF für internationale Schlagzeilen. Heute nahmen die jungen Frauen aus der Ukraine Zürich ins Visier. Dort befindet sich der Hauptsitz des Internationalen Eishockeyverbandes (IIHF). Ab 12 Uhr machten sie hier während einer halben Stunde nackten Radau – trotz Minustemperaturen.

    Auf dem Vorplatz des IIHF-Gebäudes skandierten sie lauthals: «Slaves can not play Hockey» oder «Don't support the dictatorship» («Sklaven können kein Hockey spielen», «Keine Unterstützung für die Diktatur»).«Wer protestiert, spürt keine Kälte»

    Aktivistin Inna Shevchenko erklärte gegenüber Blick.ch: «Wir protestieren gegen die Durchführung der Eishockeyweltmeisterschaft 2014 in Minsk.» In Weissrussland herrsche ein Diktator und wenn ihn die Weltgemeinschaft mit einem Anlass in der Grösse unterstütze, sei dies das falsche Signal. «Dieser Mann verletzt Menschenrechte», so die barbusige Demonstrantin.

    Die eisigen Temperaturen schien den vier jungen Frauen dabei nichts anzuhaben. «Wenn man protestiert, spürt man keine Kälte», sagte Shevchenko, «probierts doch mal aus!».

    Als sie am WEF mit zwei Kolleginnen auf Zäune kletterte und gegen die «Gangster-Party in Davos» protestierten, griff die die Graubündner Kantonspolizei ein. Shevchenko: «Ach, wir waren nur etwa eine Stunde lang auf dem Polizeiposten.» Sie hätten ihre Personalien angeben müssen und seien dann wieder laufengelassen worden.

    Heute ging es in Zürich ruhiger zu und her. Ausser der Presseschien sich niemand für den heissen Protest zu interessieren. Die Polizei schaute kurz vorbei – und fuhr dann weiter.«Es wäre schön, wenn uns eine Schweizerin begleiten würde.»

    Mittlerweile ist «Femen» fast jede Woche in den Schlagzeilen. Die Gruppe scheint mit ihrem Ziel, Aufmerksamkeit für ihre Anliegen, trotz dem mittlerweile abgenutzten Mittel der Entblössung langsam näher zu kommen. Im Interview vom vergangenen Herbst erklärte die Aktivistin ihre Strategie: «Als wir Frauen begannen, uns auszuziehen, redeten alle nur über unsere Brüste. Wenn uns die Leute heute sehen, reden sie darüber, gegen was wir protestieren.»



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